Die 15 schönsten Hindu Tempel in Indien

Inhaltsverzeichnis

In den letzten 10 Jahren war ich sehr viel in Indien und habe meine Routen vor allem nach besonderen Hindu Tempeln ausgerichtet. Die Tempel sind meist an besonderen Kraftorten errichtet und die Energiefelder werden seit Jahrhunderten kultiviert. Man kommt an diesen Orten nicht drum herum die Segenskraft der Tempel zu erspüren!

Die schönsten Hindu Tempel Indiens

Meine Auswahl an Tempeln ist rein subjektiv und ich habe auch bei weitem nicht ganz Indien bereist. Unten habe ich noch eine Liste gemacht mit einer Auswahl an Tempeln, die ich gerne noch künftig aufsuchen würde. Mit diesem Artikel möchte ich Dich gerne bei Deiner Reiseplanung unterstützen, es ist sehr segensreich solche Orte zu besuchen!

Hinduismus – Einheit in Vielfalt

Das Wort „Hinduismus“ ist ein Überbegriff für ganz viele verschiedene Ausprägungen indischer Spiritualität. Der Begriff ist umstritten, da die vielen Strömungen so vielfältig sind, dass man sie kaum zusammenfassen kann. Das spiegelt sich auch in der Vielfalt der Hindu Tempel wieder. Namensgeber der Religion und auch des Landes, war der Fluß Indus im heutigen Pakistan. Die Geschichte des „Sanathana Dharma“ (ewiggültiges Gesetz), wie die Religion auch genannt wird, geht bis über 5000 Jahre in die Vergangenheit zurück.

“Der Hinduismus ist ein unerbittliches Streben nach Wahrheit. Der Hinduismus ist die Religion der Wahrheit. Wahrheit ist Gott.” Mahatma Gandhi

In einem Hindutempel gibt es keine besonderen Handlungsanweisungen, ausser, dass man frisch gewaschen ist und möglichst saubere Klamotten trägt. Hauptsächlich geht es beim Tempelbesuch darum, der Gotteit von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Man sucht den „Darshan“, die göttliche Anschauung, den Blickkontakt mit der zentralen Gottheit. Nachdem man im „Sanktum Sanktorum“ war, geht man im Uhrzeigersinn drumherum und besucht die anderen Schreine in der Tempelanlage.

Die schönsten Hindutempel in Nordindien

Die heiligsten Orte Indiens befinden sich im Norden, hier fliesst der Ganges und hier steht der mächtige Himalaya. Das schöne ist, dass man in der Regel als westlicher Tourist ins innere der Tempel darf, das ist im Süden leider nicht so. Es ist natürlich geboten, sich angemessen demütig zu verhalten und den Menschen im Tempel respektvoll zu begegnen. In der Regel freuen sich Inder sehr, wenn man ihrer Kultur mit Neugier und Offenheit begegnet.

am Anasuya Devi Tempel

Anasuya Devi – Geburtsort von Dattatreya

Wenn man von Rishikesh aus weit in die Berge hinein fährt, gibt es viele besondere Tempel und Kraftorte zu entdecken. Die Region Garhwal wird auch „Dev Bhoomi“ genannt, das „Land der Götter“. Zwischen den beiden Pilgerorten des „Chota Char Dham“ Badrinath und Kedarnath, gibt es riesige Wälder, tosende Gebirgsflüsse und hohe Gipfel. Wenn man von der Verbindungsstraße ca. 3 Stunden durch Dörfer und Dschungel bergauf wandert, kommt man zum sagenhaften Anasuya Devi Tempel.

Die heilige Anasuya war die Mutter der Trimurti-Inkarnation Dattatreya, also von Brahma, Vishnu und Shiva in einer Person. Der Tempel ist uralt und einsam gelegen, weit abseits der Zivilisation. Nur eine Hand voll Leute lebt rund um den Tempel, der Priester freut sich über Besuch und macht gerne eine Puja. Ich liebe diesen friedvollen Ort.

Anasuya Devi Mandir

Badrinarayan – heiliges Tal oben im Himalaya

Char Dham, Badrinath

Narada 2010 in Badrinath

Der Tempel von Badrinath ist zweifelsohne einer der heiligsten Orte Indiens. Viele Legenden und mythologische Geschichten sind mit dem Tal auf 3100m verwoben. Hier eine kleine Auswahl:

  • Die Vishnu-Inkarnation Narasimha ist hier versteinert.
  • Vyasa schrieb hier das Mahabharata und damit auch die Bhagavad Gita.
  • Die Pandava-Brüder sind von hier aus zum Himmel gelaufen.
  • Adi Shankaracharya rettete die zentrale Badrinarayan-Murti aus dem Fluss.
  • Vishnu setzte hier seinen ersten Fuß auf die Erde.

Der Weg nach Badrinath ist sehr beschwerlich, man fährt von Rishikesh aus ca. 300km durch die Berge. Für viele Vaishnavas ist es ein Traum ein Mal im Leben des sagenhaften Tempel von Badrinarayan zu besuchen. Die Pilger sind überglüclklich wenn sie es denn geschafft haben. Im Tempel gibt es eine aus Shaligram-Stein geformte Murti von Badrinarayan, einer meditierenden Form von Vishnu.

Shri Banke Bihari – Krishnatempel in Vrindavan

Im Gedrängel am Shri Banki Bihari

Es gibt in Vrindavan sehr viele alte und besondere Tempel, aber der Shri Banki Bihari Tempel ist für mich ein besonderer Ort. Als ich 2011 alleine in Krishnas Stadt unterwegs war, hatte ich keinen Guide und ich lief orientierungslos umher. Irgendwie landete ich im Banke Bihari Temple, und er war ganz leer, keine Menschenseele zu sehen. Ich setzte mich in die Mitte des Tempels und hatte eine wunderbare Meditation. 2020 kam ich dann nochmals nach Vrindavan und erlebte dann den Tempel mit ca. 1000 Devotees gefüllt, das war anders, aber ebenso berührend. Die Tempel der Krishnaiten sind häufig anders konzipiert als die typischen Hindutempel: es geht hier mehr um ein zusammenkommen in großen Gruppen um mit Bhajans und Kirtans auf extatische Weise die Gottheit zu vereheren.

Daksha Prajapati – Haridwar/Kankal

Daksha Prajapati in Kankal/Haridwar

Daksha war der Schwiegervater von Shiva, er veranstaltete einst ein großes Feuerritual und lud dazu alle Götter, Rishis und namhafte Herrscher ein. Nur Shiva mit seiner damaligen Frau Sati waren nicht geladen, da Satis Vater Daksha keinen Draht zu Shiva hatte. Shiva war ihm zu eigenwillig, asketisch und freakig. Nun war Shiva sauer und ging trotzdem mit seiner Frau zum Ritual, wo es zum Eklat kam. Sati war so wütend auf ihren Vater, dass sie sich selbst entzündete. Was dann zu einem Zornesausbruch von Shiva führte, aber die Story ist zu lang um sie hier kurz zu schreiben. Äonen später inkatnierte Sati dann als Parvathi und wurde gemahlin von Shiva.

Daksha Prajapati liegt schön ruhig an einem Seitenarm des Ganges, unweit des Ashrams von Anandamayi Ma, wo sie auch in den 80ern ein großes Feuerritual veranstaltete. Ich mag diesen Ort, weil er eine besondere Ruhe ausstrahlt, und man hier schön am Gangesufer sitzen kann. Es gibt auf dem Gelände einen Wunschbaum und einen kleinen Tempel für die 10 Formen der Shri Vidya.

Mundeshvari Devi – ältester aktiver Hindu Tempel

Ma Mundeshvari Mandir

Der Tempel gilt als der älteste funktionierende Hindutempel und er liegt oben auf einem einsamen Berg. Da er recht abgelegen im ärmsten Bundesstaat Indiens liegt, kommen hier selten westliche Touristen hin, wodurch sie die Einheimischen besonders über Westler freuen. Der Bau des Tempels wird auf das Jahr 625 n.Chr. zurückdatiert, und das sieht man ihm auch an. Um den kleine Tempel herum liegen viele Steine die einst zum Gebäude gehörten.

Der Tempel ist der Göttin Durga geweiht, früher hat man ihr Tiere geopfert, was heute zum Glück verboten ist. Wir haben allerdings eine neue Art der Opferung hier beobachten können. Und zwar wurde eine Ziege zum Altar gebracht und der Priester hat sie ganz fest gepackt und damit geschockt und in eine kurze Todesstarre (Todstellen) versetzt. Die Gläubigen hatten dann angenommen, dass die Gnade der Göttin der Ziege ein kurzes Todeserlebnis geschenkt hat. Nun denn.

Am Neelkanth Mahadev

Neelkanth Mahadev – oberhalb von Rishikesh

Der Neelkanth Mahadev Tempel ist mit einer ca. 12km Wanderung gut von Rishikesh aus erreichbar. Man geht über den Beatles Ashram durch den Dschungel und kommt dabei sogar an einer Gruppe Höhlen-Yogis vorbei. Der Tempel ist um einen Baum herum gebaut und hat eine sehr schöne Energie. Neben der Anlage gibt es eine Stelle and er man sich mit eiskaltem Bergwasser reinigen sollte vor dem Besuch.

Die Geschichte zum Tempel ist uralt und hat mit dem Mythos vom Quirlen des Milchozeans zu tun. Damals haben die Götter mit den Dämonen kooperiert um den Nektar der Unsterblichkeit zu erzeugen. Bevor dieser entstand, erschufen sie das gefährlichste Gift, was man sich vorstellen kann: Hala-Hala. Um das Gift zu neutralisieren, brauchten sie die Hilfe von Shiva, der diesen kurzerhand trank und dadurch eine blaue Kehle „Neelkanth“ bekam.

Kasar Devi & Crank`s Ridge im Kumaon

Kasar Devi Tempel am Crank`s Ridge

Kasar Devi ist ein kleiner unscheinbarer Felsen mit Tempelgebäude drumherum, kaum spektakulär. Der Felsen wird seit dem 2. Jahrhundert verehrt, da er die Energie der Göttin Durga verankert. Kasar Devi liegt auf einem Bergrücken der bei klarem Wetter eine Sicht auf viele Snowpeaks ermöglicht, vor allem auf den höchsten Berg Indiens Nanda Devi.

Der Strahlungsgürtel der Erde, der „Van Allen Belt“ hat laut NASA drei Lücken, bei Macchu Piccu, Stonehenge und Kasar Devi.

Das besondere an dem Tempel ist die neuere Geschichte, der Bergrücken namens Crank`s Ridge wird auch als „Hippie Hill“ bezeichnet, weil sich hier gerne interessante Leute versammelt haben. nach dem Besuch von Swami Vivekananda anfang des 20. Jahrhunderts kamen Leute wie Rabindranath Tagore, Lama Angarika Govinda und Anandamayi Ma hierhin. In den 70ern kamen dann die Hippies: Bob Dylan, Cat Stevens, Timothy Leary, die Eltern von Uma Thurman (berühmte Buddhisten) sowie George Harrison und Allen Ginsberg. Man sagt, dass auch Steve Jobs und Mark Zuckerberg hier nach Inspiration suchten.

Tungnath – Höchster Shiva Tempel

Tungnath liegt auf 3800m und man hat von hier aus eine unfassbare Sicht auf die Berge des Himalaya. Etwas oberhalb liegt der Gipfel des Chandrashila mit ca. 4000m. Tungnath gilt als der höchste Shivatempel und er wird nur von wenigen Pilgern aufgesucht.

Es gibt die Möglichkeit in Tungnath in ganz einfachen Unterkünften zu nächtigen, was sehr zu empfehlen ist. Am Abend lässt man sich in eine der einfachen Garküchen ein leckeres Menu (wie üblich in den Bergen: Reis, Linsen und Gemüse) zubereiten und geht dann früh ins Bett. Wenn man am Morgen gegen 4:30 Uhr aufsteht, kann man auf dem Gipfel den Sonnenaufgang sehen.

Ohne Übertreibung: Als ich 2014 bei klarem Wetter über dem Nanda Devi die Sonne aufgehen sah, und die Snowpeaks langsam beschienen wurden, war dies das schönste was ich je gesehen habe. Wahnsinn!

Tungnath – höchster Shivatempel

Südindien: die schönsten Hindu Tempel

Die Tempel-Kultur in Südindien ist nochmals intensiver und hingebungsvoller als im Norden. Die berühmtesten Anlagen sind deutlich älter als im Noden und sie sind wesentlich aufwendiger gebaut. Ich war bisher nur in Kerala und Tamilnadu unterwegs, daher beschränkt sich meine Liste der Hindu Tempel auf diese beiden südlichsten der 28 Bundesstaaten Indiens. Zu Südindien zählt man aber auch noch die Staaten Karnataka und Andhra Pradesh, in deiden gibt es auch viele besondere und legendäre Tempelanlagen.

Bitte beachten: In Südindien darf man oftmals nicht in die Tempel rein, bzw. nicht in das allerheiligste innere. So soll vermieden werden, dass ungläubige der Energie der Tempel schaden zufügen. Ich habe 2017 ein Ritual gemacht und dann ein Zertifikat bekommen, dass ich Hindu bin. Hier meine Geschichte, wie ich zum Hinduismus konvertierte.

„Wohin immer ich blicke, sehe ich die Menschen im Namen der Religion streiten […] Aber sie denken nie daran, dass Er, der Krishna genannt wird, auch Shiva heißt und den Namen der Shakti, von Jesus und Allah ebenso trägt – derselbe Rama mit tausend Namen.“ Ramakrishna

Arulmigu Annamalaiyar Tirukoil, Arunachaleshwara

Arunachala

Arunachaleshvara Tempel in Tiruvanamallai

Am heiligen Berg Arunachala trug sich vor Urzeiten eine mythologische Geschichte zu, die ihn zum Kraftort für das Feuerelement macht. Ich will sie kurz zuammenfassen: Brahma und Vishnu hatten einen Disput darüber, wer von beiden mächtiger sei, als plötzlich eine Feuersäule in deren Mitte erschien. Sie machten sich in beiden Richtungen auf die Suche nach dem Ende der Säule, leider vergeblich. Brahma log dann Vishnu an und sagte, er habe das Ende gefunden. Dann manifestierte sich aus der Säule heraus Shiva und machte deutlich, dass Brahma gelogen hat. Die Säule war also Shiva und so gilt auch der Berg als Shiva.

Der große Heilige Sri Ramana Maharshi war auf dem Berg zuhause, so ist der Ort heute neben Shiva besonders mit der Energie von Ramana verbunden. Der Hindu Tempel Arunachaleshwara ist etwa 10 Hektar groß und pompös gebaut, viele Pilger kommen hier tagtäglich hin. Es ist der zweitgrößte vollständig aktive Hindu tempel in Indien. Im Tempelgelände gibt es viele kleine und große Schreine und Orte an denen man sich zu Meditation hinsetzen kann. Wenn man Südindien besucht, sollte man den Berg Arunachala auf jeden Fall in die Route aufnehmen!

Sri Brihadishvara „Big Temple“ in Thanjavur

„Big Temple“ Brihadishwar in Thanjavur

Die alte Kultur- und Handwerks-Stadt Thanjavur bzw Tanjore war einst die Hauptstadt der Chola-Dynastie. Das königliche Geschlecht der Chola`s regierte vom 9. bis 11. Jahrhundert und sie haben viele besondere Tempel gebaut, allen voran der Brihadeshwar Shiva in Thanjavur. Man nennt ihn auch „Big Temple“ und er diente früher auch zeitweise als Festung. Der zentrale Tempelturm „Vimala“ über dem verehrten 4m großen Shiva-Lingam ist mit 63,4 m der höchste in Südindien. Man weiß bis heute nicht genau, wei man es damals geschafft hat die 80 Tonnen schwege Krone auf den Turm zu setzen. Unterhalb des Tempels gibt es mehrere Korridore zu Gebäuden in der Umgebung.

Meenakshi Amma Kovil – Madurai

Südindien Pilger-Reise

Gopuram am Meenakshi Tempel in Madurai

Ohne Übertreibung: der Meenakshi Amman Kovil in Madurai ist der schönste Tempel den ich gesehen habe und mir vorstellen kann. Der Tempel ist der grünen Göttin Meenakshi geweiht, einer Form von Parvathi, der Gemahlin von Shiva, hier in seiner Form als Sundareshwarar. Die Göttin wird auch von Shankara als „Shri Vidya“ bezeichnet, als die große Weisheitspendende Muttergöttin.

Die Stadt Madurai ist über 2000 Jahre alt und an der Stelle des etwa 1000 Jahre alten, etwa 5,7 Hektar großen Meenakshi-Kovil wurde wohl „schon immer“ die Göttin verehert. Die ältesten Hinweise darauf stammen aus dem 6. Jahrhundert. Der Sanskrit Begriff Mīnākṣī bedeutet „Fischäugige“, was wohl eine Art Schönheitsideal war. Der ganze Hindu Tempel ist wie ein riesiges Mandala mit sehr vielen Schreinen für die verschiedensten Hinduistischen Gottheiten. Der Komplex wird von einer Mauer mit 3 Eingängen umschlossen und es gibt ganze 14 Gopurams (Tempeltürme).

Padmanabhaswamy – Reichster Tempel der Welt

Padmanabhaswamy in Thiruvananthapuram

Der Vishnutempel in der Hauptstadt von Kerala Trivandrum bzw. Thiruvananthapuram gilt als einer der bedeutsamsten Pilgerorte für Vishnu in ganz Indien. Auch der Name der Stadt bezieht sich auch auf den Tempel: Thiruvananthapuram bedeutet „Stadt des Herrn Anantha“, also Vishnu. Im Tempel wird Vishnu in seiner schlafenden Position auf der unendlichen Schlange dargestellt und aus seinem Nabel wächst ein Lotus, daher der Name: „Padmanabha“ bedeutet „Lotus-Nabel“.

Der Hindu Tempel wurde bereits in frühen Sangam-Texten aus dem 4. Jahrhunder v.Chr. erwähnt und taucht in vielen Puranatexten auf. Padmanabhaswamy galt schon immer als besonders reich, auch da er der Königsfamilie von Travancore zugeordnet wurde. Im Jahr 2011 wurde eine uralte Tür in den Katakomben geöffnet hinter der man einen alten Schatz fand, dieser gilt als der größte je gefundene Schatz. Der Schätzwert liegt bei über 22 Milliarden Dollar, kein Scherz! Bis heute streiten sich die Regierung und die königliche Dynastie darum, wem der Schatz gehört.

Ranganathaswamy – Tiruchirappalli

Sri Rangam in Trichy

Die Tempelanlage von Trichy (es gibt viele Varianten des Namens, auch Trichinopoli) mit dem Sri Ranganathaswamy Kovil auf einer Insel des heiligen Flusses Kaveri, gilt als der größte intakte Hindu Tempel. Sri Rangam ist der wichtigste vishnuitische Pilgerort in Tamilnadu und erbaut im dravidischen Architekturstil.

Die Anlage umfasst ganze 631.000m² und einen Durchmesser von 4km, nur Angkor Vat ist größer, aber nicht mehr aktiv. Das zentrale Heilgtum wird von 7 Mauern umschlossen, von denen die äußeren Ringe bewohnt sind. Auf dem Gelände stehen 21 Gopurams (Tempeltürme), der Hauptgopuram ist der höchste Tempelturm Asiens.

Swetha oder Vellai Vinayagar Temple bei Kumbakonam

Vellai Vinayakar Koil

Der kleine Ganeshatempel as Teil eines großen Shivatampels ist nicht so bedeutend wie die anderen Hindu Tempel auf der Liste, aber er hat eine ganz besondere Asstrahlung. Er gehört zur Anlage von Kabardishwarar in der nähe des Swamimalai Subrahmanya Kovil und der Tempelstadt Kumbakonam. Der große Shivatempel wird kaum besucht, obwohl er aus dem 7. Jahrundert ist. Das Gelände wirkt wie ein verwunschener Ort, an vielen Stellen wachsen Pflanzen aus dem Gemäuer. Ich bin auf diese Anlage gestoßen, weil es hier einen weißen Ganesha aus Meerschaum gibt. Wenn Du in der Nähe bist: unbedingt anschauen!

Willst Du Hindu Tempel sehen?

Schau Mal:

Mehr Bilder von Hindutempeln

Ich sollte ein Bildband machen.

Svetha vinayagar

Tempel mit weißem Ganesha

Ganesha

Ganesha mit Vibhuti-Asche im Meenakshi Tempel

Tempelbrunnen am Rajarajeshvara Tempel

uralter Shiva-Shakti Tempel im Himalaya

Jay Ganesha im Mundeshwari Tempel

Narada 2019 in Bodhgaya

„Der Hinduismus ist eine Religion, die sich überhaupt nicht eignet für irgendeine Art des Fundamentalismus. Der Hinduismus ist ja auch eigentlich weniger eine Religion als vielmehr ein Sammelsurium aus ganz unterschiedlichen religiösen Strömungen, Glaubensbekenntnissen und Ritualen. Insofern fehlt es eigentlich dem Hinduismus an dem notwendigen wesentlichen Element für einen Fundamentalismus, nämlich das Fundament. Diese gemeinsame Basis auf die sich alle beziehen , ist schlichtweg nicht vorhanden.“ Pierre Gottschlich

 

 

 

 

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