Eine Indienreise macht man nicht mal ‚eben so‘ wie eine Mallorcareise, man muss sich ein wenig vorbereiten: mental und logistisch. Auch im 21. Jahrhundert bleibt es für uns verwöhnte Europäer ein Abenteuer, den indischen Subkontinent zu besuchen. Ich schreibe zwar hier vor allem über Indienreisen, aber die Anregungen gelten auch für Reisen nach Nepal oder Sri Lanka.

>>> Hier ein Überblick zu meinen Reisen nach Indien, Nepal & Sri Lanka

Eine Indienreise ist ein Abenteuer!

Wenn man zum ersten Mal nach Indien kommt, fühlt man sich, als sei man auf einem anderen Planeten gelandet. Irgendwie scheint hier alles etwas anders zu funktionieren, es braucht einige Wochen, um sich zurecht zu finden.

Mit diesem Artikel will ich Dir ein paar grundlegende Informationen und Gedanken an die Hand geben, um Deine Vorbereitungen auf das Indien-Abenteuer zu vereinfachen.


Flüge nach Indien

Flughafen im Himalaya

Oft werde ich nach günstigen Flügen gefragt, es ist gut sich damit ein wenig zu befassen, weil man viel Geld sparen kann.

Generell ist zu beachten: Für internationale Flüge gelten auch internationale Sicherheitsstandards, an die sich eben auch „Billig-Airlines“ halten müssen. Ich denke, man kann in Sachen Sicherheit guten Gewissens mit Air India, Aeroflot, Quatar oder ähnlichen Anbietern fliegen. Womöglich ist Lufthansa noch genauer bei den Standards, aber man hört ja insgesamt eher selten von einem Flugzeugabsturz. Also keine Sorge.

Ich empfehle bei der Flugbuchung mit Vergleichsportalen wie Skyscanner, Opodo oder Google-Flights die verschiedenen Optionen zu eruieren. Hat man einen passenden Flug gefunden, wird man weitergeleitet zum Anbieter und kann gleich buchen und zahlen. Dazu braucht man i.d.R. eine Kreditkarte. Bisher ging dieses Prozedere bei mir immer problemlos.

Als Richtwert für den Preis nach Indien und zurück kann ich etwa 500-750€ angeben, wobei die großen Flughäfen deutlich günstiger zu erreichen sind. Es ist gut verschiedene Optionen durchzugehen, hier ein Beispiel:

  • Ich lebe derzeit in Stuttgart und habe vor kurzem für eine kommende Reise einen Flug in die südindische Hauptstadt von Kerala Thiruvananthapuram gesucht. Ich war erschrocken, da die Flüge bei über 900€ lagen. Von Stuttgart aus komme ich genauso schnell nach Frankfurt wie auch nach Zürich, daher habe ich beide Optionen geprüft, leider waren beide Startflughäfen etwa gleich teuer. Eine Erweiterung des Zeitfensters hat schon ein wenig gebracht, zwei Tage früher hin zu fliegen, war etwa 100€ günstiger. Überraschenderweise habe ich dann die günstigste Option mit 650€ gefunden bei einem Abflug ab Stuttgart. Dabei spare ich natürlich noch die Zugfahrt und die obligatorische Puffer-Zeit am Flughafen. Die Lektion: mehrere Abflughäfen zu prüfen und die Zeit zu variieren kann sich lohnen! Auf den genannten Portalen kann man das leicht einstellen, dazu 1-2 Stunden zu investieren kann sich wahrlich lohnen.

Fliegen und Klimaschädigung

Oft werde ich auf die Umweltsünde des Fliegens angesprochen. Tatsächlich ist Fliegen viel zu billig in Relation zum Schaden, der angerichtet wird. Kerosin wird quasi nicht besteuert und pro 100 km/Person werden im Schnitt ca. 4,2l davon verbrannt. Daher empfehle ich dringend eine Kompensation des Umweltschadens in Form einer Spende zu entrichten, das geht z.B. gut mit Atmosfair.


Visum beantragen

Mit einem deutschen Reisepass kann man in 145 Länder reisen, ohne ein Visum zu haben, nur mit einem britischen oder einem amerikanischen geht noch etwas mehr. Leider gehören Indien, Nepal und Sri Lanka nicht zu diesen Ländern, man braucht ein Visum für die Einreise. Bis auf den bürokratischen Aufwand wird es i.d.R. kein Problem geben, ein Touristen-Visum für diese drei Länder zu bekommen, es sei denn, man war in den letzten Jahren in Pakistan, Afghanistan oder ähnlichen Ländern. Vor der Einreise müssen die Papiere auf jeden Fall stimmen, bereits beim Abflug in Deutschland wird das Visum überprüft!

Visum für Indien

Varanasi, Sarnath

Varanasi – heiligste Stadt Indiens

Generell gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, an ein Visum für Indien zu kommen:

  1. Man stellt einen Antrag direkt bei der indischen Botschaft bzw beim Konsulat, das geht hier: indianvisaonline.gov.in
  2. Man stellt den Antrag über eine Agentur, die vorher nochmal alles prüft, siehe unten

Bei Antrag über eine Agentur kann man sogar innerhalb von 48 Stunden das Visum bekommen, normalerweise dauert es so 7-21 Tage. Ich empfehle 6-4 Wochen vor der Reise den Antrag zu stellen.

Außerdem gibt es für touristische Zwecke zwei Arten von Visa:

  1. Ein reguläres Visum für 6-12 Monate, Ein- und Ausreise überall möglich. (Ich habe gehört es gibt jetzt 1 Jahr oder 5 Jahre)
  2. Ein e-Visa für 6 Wochen, Ein- und Ausreise nur an den großen Flughäfen.

Bei ersterem muss man neben dem Antrag auch den Reisepass an die Botschaft/ das Konsulat senden. Bei letzterem kann man alles online machen und bekommt am Ende ein PDF, mit dem man einreisen kann.

Bevor man das Visum beantragt, braucht man folgendes:

  1. Einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist
  2. Zwei Quadratische Passbilder 5x5cm je nach Antrag in digital oder in echt
  3. Die Daten für die gewünschte An- und Abreise
  4. Viel Geduld bei der Beantwortung der Fragen, z.B.: „Geburtsort des Vaters“

Bei E-Visums kannst Du online dein E-Visum für u. a. Indien schnell und bequem beantragen. Der abgeschlossene Antrag wird dann auf häufige Fehler kontrolliert, bevor dieser an die Regierung Indiens weitergeleitet wird. Wenn Du Fragen hast zum E-Visum oder Hilfe beim Antrag benötigst, dann kannst Du gern per E-Mail oder Telefon die Mitarbeiter von E-Visums täglich kontaktieren. Die Anträge sind in deutscher Sprache und es gibt verschiedene Zahlungsmöglichkeiten (PayPal, SOFORT, Banküberweisung). Wenn dein E-Visum genehmigt wird, dann erhältst Du es innerhalb von 72 h per E-Mail. Jetzt brauchst Du es nur noch ausdrucken und mit Deinem Reisepass ins Handgepäck legen.

Visum für Nepal

komm mit Purnam nach Nepal.

Es gibt für Nepal inzwischen für Touristen das „Visum on Arrival“, welches relativ unkomlpiziert bei Ankunft zu erhalten ist. Man geht dazu nach der Ankunft in Kathmandu zunächst zu einem Automaten, um ein Formular zu erstellen. Ich empfehle stattdessen dringend, dieses vor der Reise zu erstellen, dann spart man sich die Wartezeit und die Nerven am Automaten. Folgende Vorgehensweise schlage ich vor:

  1. Maximal 15 Tage vor der Reise das Formular „Tourist Visa“ ausfüllen, hier der Link, spart enorm Zeit!
  2. Zur Reise mitbringen: Reisepass (mindestens 6 Monate gültig), 2 Passfotos, Kugelschreiber (!),  Geld: (25USD für 15 Tage, 40USD für 30 Tage, 100USD für 100 Tage. Bitte in Cash, Euro gehen auch), Adresse der ersten Unterkunft.
  3. Ausgehändigtes Formular „Arrival Card“ im Flieger ausfüllen.
  4. In der Ankommens-Halle an denen sich links die Automaten befinden, gerade aus die „visa fees collection counter“, dort den richtigen Schalter finden, also „Nonresident“ und entsprechend der Aufenthaltslänge.
  5. Dann in der Halle gegenüber den Automaten zum Einreisebeamten gehen und alles vorlegen, also beide Formulare, Pass, Passfotos und Quittung.
  6. Du bekommst Dein Visum und kannst rein.
  7. Wichtig: für die Ausreise benötigt man die ausgedruckten Flugdaten, diese am besten zu Hause bereits ausdrucken.

So hat es bei mir im Mai ’18 funktioniert, hier die offizielle Anleitung der Nepalesischen Regierung.

Visum für Sri Lanka

Für Sri Lanka ist das Procedere recht einfach, hier eine kurze Anleitung:

  1. Zunächst sicherstellen, dass Du einen 6 Monate gültigen Reisepass sowie eine Kreditkarte hast.
  2. Du brauchst Ankunfts- und Abreisedaten sowie die Adresse der ersten Unterkunft.
  3. Auf der Seite der Regierung von Sri Lanka findest Du den Antrag, für ein Touristen-Visum brauchst Du „Tourist ETA“ (Electronic Travel Authority).
  4. Ausfüllen, prüfen, zahlen (35USD für 30 Tage) und Bedingungen akzeptieren.
  5. Normalerweise bekommst Du das Visum innerhalb von 24 Stunden.

Für die Angaben zu Visaanträgen übernehme ich keine Gewähr.


Geld in Indien

Deine Indienreise

In Indien wird mit Indischen Rupien (INR) bezahlt, mit Dollar oder Euro kommt man im indischen Alltag nicht weit, außer bei Geschäftsleuten und höheren Summen. Tatsächlich benötigt man im Vergleich zu Europa nur recht wenig Geld: Ein richtig gutes Essen bekommt man z.B. schon für 100-300RS, also ca. 1-4€.

Ein Problem kann sich ergeben, vor Ort an ausreichend Geld zu kommen. Folgende Optionen gibt es:

  • Man bringt genügend Bargeld mit, das kann man an vielen Stellen umtauschen zum tagesaktuellen Wechselkurs. Man muss bloß schauen, dass man das Bargeld sicher aufbewahrt. Ich selbst hatte noch nie Probleme mit Taschendieben oder Betrügern. Meine Empfehlung: Eine Tasche verwenden, die man stets sicher im Griff hat z.B. unter den Achseln. Oder das Geld im Gürtel oder Hipbag aufbewahren. Übrigens: Offiziell müssen Geldwechsler den Geldtausch melden und dazu sogar ein Foto des Reisepasses machen, aber nicht alles läuft in Indien offiziell.
  • Mit einer Kreditkarte kann man i.d.R.  an größeren Orten Geld abheben, manchmal reicht auch eine EC-Karte (die muss man aber vorher bei der Bank für Asien freischalten lassen). Es geschieht aber auch oft, dass die Automaten mehrere Tage nicht funktionieren. Daher sollte man immer genügend Bargeld in Reserve dabei haben. An Automaten kann man maximal 10.000 INR abheben, manchmal auch nur 5.000 INR, allerdings klappt es auch manchmal, mehrfach hintereinander am selben Automaten Geld abzuheben.
  • Travellerschecks sind wohl meines Wissens nach in Indien nicht mehr so angesagt. Wenn man in wenig besuchte Regionen reist, sollte man sich eine zuverlässigere Methode suchen.

Hygiene in Indien: Ein paar Grundregeln

Der indische Subkontinent ist heiß und feucht, das Klima begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten und die Vermehrung von Mikroorganismen. Wenn wir als Westler nach Indien reisen, ist unser Immunsystem nicht ausgerichtet auf die ungewohnten Bakterien und Viren. Daher ist besondere Vorsicht im Umgang mit hygienesensiblen Bereichen geboten.

Hier meine Hygiene-Regeln, die ich jedem bei einer Indienreise ans Herz legen möchte:

  • Nur geprüftes Trinkwasser zu sich nehmen. Also entweder versiegelte Flaschen kaufen oder gefiltertes Wasser trinken. Im Restaurant bekommt man meist eine Karaffe mit Wasser hingestellt: besser zurückgehen lassen und „Bottled Water“ bestellen.
  • Unbedenklich sind Heißgetränke, diese werden immer abgekocht, so bekommt man z.B. quasi an jeder Ecke frisch gekochten Chai.
  • Idealer Weise nimmt man während einer Indienreise nur gekochte (und frische) Nahrung zu sich. In Salaten und geschnittenem Obst können sich zu viele böse Keime aufhalten.
  • Am besten geht man nur in gut besuchte Restaurants, in denen auch die Inder Essen gehen, da ist dann wahrscheinlich alles frisch.
  • Auch wenn es verlockend ist: frisch gepresste Säfte lieber meiden. Die Saftpressen werden einfach oft schlecht gereinigt und Keime fühlen sich dann sehr wohl im Saft. Auch Obst: nicht geschnitten kaufen, sondern unbedingt selbst schälen.
  • Die meisten Restaurants (zumindest da, wo ich unterwegs bin) sind „Veg“, also rein vegetarisch. Ich empfehle generell, nicht in „non Veg“ Geschäfte zu gehen, vor allem, wegen der Keime, die sich leicht übertragen vom Brettchen auf denen das Fleischzeug zubereitet wurde. Die Tierwelt und die Umwelt wird es Dir auch danken.
  • In Indien sollte man sich wesentlich öfter die Hände waschen als gewohnt. Zumindest nach dem WC und vor dem Essen gründlich mit Seife. Über die Hände übertragen sich die meisten Keime. Hilfreich ist auch ein kleines Fläschchen mit Händedesinfektion.
  • Man sollte auch versuchen, sich nicht mit den Händen im Gesicht rumzuspielen, also Popeln oder Essensreste zwischen den Zähnen mit dem Fingernagel lösen lieber lassen.
  • Zum Essen unbedingt nur die rechte Hand verwenden! Die Linke wird für alles schmutzige verwendet. Inder werden sich angewidert abwenden, wenn ihr mit der linken Hand euer Essen berührt!
Zusammengefasst:
  • Achtsam Essen und Trinken, Sauber bleiben!

Ich selbst bin in Indien nur ein Mal krank geworden, damals habe ich gegen meine eigenen Regeln verstoßen und Wasser aus einer (scheinbar sauberen) Quelle getrunken.


Impfungen für Indien

Rajasthan, Nordindien

Incredible India!

In einem warmen, feuchten und noch dazu armen Land wie Indien können sich Krankheiten schneller ausbreiten und sie sind weit schwieriger einzudämmen. Indien ist riesig  (etwa 10x so groß wie Deutschland) und es gibt verschiedene Klimazonen. Daher gibt es in bestimmten Bereichen Indiens auch spezifische Probleme mit Krankheiten, die anderswo irrelevant sind. Es gibt z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Polio, Hepatitis A & B, Tollwut, Japanische Encephalitis, Meningitis und weitere unschöne Krankheiten. Gegen einiges kann man sich bereits mit guter Mückenprävention schützen. Man beachte dabei aber, dass Krankheiten mal von tag- und mal von nachtaktiven Mücken übertragen werden.

Es macht entsprechend keinen Sinn hier genaue Angaben zu machen, zumal ich kein Arzt bin und dazu nichts Verbindliches sagen kann. Bitte sprich mit Deinem Arzt und schaue auf die Seiten des Auswärtigen Amtes. Bitte beachte, dass Du in jedem Fall selbst für Vorsorge und Impfungen verantwortlich bist!


Sicherheit

Ich selbst habe in Indien keine schlechten Erfahrungen mit Kriminellen gemacht. Indien ist aber so arm, dass manche sich nicht zu helfen wissen außer durch Betrug und Diebstahl. Man sollte stets vorsichtig sein und auf sein Hab und Gut aufpassen. Ich empfehle, in die unmittelbare Nähe der Unterkunft zu gehen, sobald es dunkel wird, das Nachtleben in Indien ist sowieso nicht besonders interessant im Gegensatz zum frühen Morgen. Besondere Vorsicht ist in größeren Menschenmengen geboten, Trickdiebe haben es natürlich speziell auf westliche Touristen abgesehen. Sie arbeiten meistens in Gruppen und sind sehr geschickt, auch mit Worten. Generell sollte man immer besonders gut auf sein Geld, seine Kreditkarten und seinen Pass aufpassen.

Noch ein Aspekt ist der Straßenverkehr, in Indien gibt es weltweit die meisten Todesfälle im Verkehr, und zwar in relativen Zahlen! Ich empfehle: niemals mit dem Motorrad fahren, bei unvorsichtigen Fahrern notfalls aussteigen und als Fußgänger immer gut aufpassen. Auch wichtig wenn man per pedes unterwegs ist: immer auf den Boden schauen. Es gibt nicht nur Kuhfladen, sondern manchmal auch Löcher in die Kanalisation auf dem Bürgersteig.


Packliste für Indien*

Bevor man eine Indienreise antritt, sollte man sich genau überlegen, was man benötigt. Wobei man natürlich das Meiste auch vor Ort kaufen kann, aber man weiß eben nicht wo. Hier einige Empfehlungen für Deine Packliste zur Indienreise. Bitte nimm zur Kenntnis, dass die Links zu Amazon führen und ich ggf. eine Provision für Deinen Kauf bekomme.

Packliste für Deine Indienreise (oder Sri Lanka & Nepal)

Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll Dir helfen bei der Planung.

Unterlagen und Papiere
Indien Reise

Meenakshi Temple

  • Adressliste für Briefe & Postkarten
  • Auslandskrankenversicherung (Nachweis, geht auch Online)
  • Buchungsunterlagen für Unterkünfte
  • Hülle (wasserdicht) für Reiseunterlagen*
  • Impfausweis / ggf. Allergiepass
  • evtl. Krankenversichertenkarte
  • Reisepass (6 Monate gültig!)
  • Reisepasshülle
  • Visum, unbedingt genau prüfen!
  • Wegbeschreibung
  • Zugticket / Bahncard / Flugticket
  • Bargeld
  • Bauch-/Gürteltasche
  • Brustbeutel
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Notfall-Telefonnummern der Bank
  • Notfall-Telefonnummern der Familie
  • Portemonnaie

Klamotten

In Indien gibt es Dschungel, Wüste, Hochgebirge und Kokospalmen-Strand, daher ist bei der Klamottenwahl unbedingt die Route zu bedenken. In den Bergen brauchst Du unbedingt eine Garnitur Wintersachen, vor allem wenn Du in über 2000m Höhe übernachtest.

Für Frauen: Inderinnen kleiden sich sehr bunt und vielfältig, die bunten Kleider und Saris sind schön anzusehen. Sie haben allesamt eines gemein: Sie tragen weite und leichte Kleidung, die kaum Haut zeigt. Ich empfehle, der indischen Kultur mit Respekt zu begegnen und dies vor allem in der Kleidung auszudrücken, also: Arme und Beine sowie Dekolleté sollten von Stoff bedeckt sein. Man kann auch (aßser im Tempel) im Minirock und hautengem Top herumlaufen, Indien ist ein recht freies Land. Aber man kann einen deutlichen Unterschied spüren in der Qualität der Begegnungen, wenn man sich ein wenig der Kultur anpasst.

Taschen

Pilgern Indien

Pilgerreise Südindien

Hygiene

Du weißt sicher selbst, was in Deinen Kulturbeutel gehört, hier nur eine ganz kurze Checkliste für das Wesentliche.

Elektronik & Technik

Pro-Tipp: Am Flughafen kann man SIM-Karten für kleines Geld kaufen, z.B. in Indien für eta 6€: 30 Tage Telefon-Flat und 1GB Datenvolumen am Tag.

Buddha Pilgerreise

Buddhistische Pilgerorte

kleine Reiseapotheke

Hier einige Empfehlungen, bitte frage dazu Deinen Arzt oder Apotheker! 😉

Man bekommt in Indien natürlich auch allerlei Medikamente, zu einem Bruchteil der Kosten.


Noch was: Toiletten in Indien

Im Mittelklasse-Hotels gibt es i.d.R. normale Toiletten wie bei uns in Europa, also zum Hinsetzen. Wenn man allerdings unterwegs ist und mal eben auf’s Klo muss, sollte man keinerlei Ansprüche an die Hygiene stellen. Es gibt meistens sogenannte „Französische Toiletten“, also Hock-Toiletten. Leider sehen die manchmal äußerst ekelerregend aus und über den Geruch will ich hier nicht reden. Ich empfehle daher, seine wesentlichen Toiletten-Bedürfnisse am Morgen und Abend im Hotel zu erledigen.

Außerdem ist die Verwendung von Klopapier in Indien nicht üblich, so gibt es ja auch bei uns erst seit etwa 80 Jahren Klopapier. Statt des Papiers verwendet man Wasser und die linke Hand (unbedingt zwischen der sauberen rechten Hand und der schmutzigen linken Hand trennen!), dazu gibt es meistens eine Art Duschschlauch am Klo, oder sogar einene fest eingebaute Düse, die punktgenau dahin trifft, wo sie soll. Ich empfehle, sich an die Abwesenheit von Klopapier zu gewöhnen, es ist gesünder und tatsächlich hygienischer – sofern man das anschließende Händewaschen nicht vergisst!

Toiletten als Politikum in Indien

Etwa ein Drittel der Inder hat derzeit immer noch keinen Zugang zu einer sicheren Toilette. Daher sind sie gezwungen, ihre Bedürfnisse in der Natur zu erledigen. Das führt entsprechend zu Krankheiten wie z.B. auch einer höheren Säuglingssterblichkeit.  Die aktuelle nationalistische Regierung ist unter anderem an die Macht gekommen, weil sie für „ODF – Open Defecation Free“ kämpft. Unter anderem war ein Ziel, an jeder indischen Schule mindestens eine Toilette zu installieren, damit sind sie offenbar recht erfolgreich.


Meine Reisen nach Indien, Nepal und Sri Lanka

Südindien Pilger-Rundreise – Berge, Meer und Tempel

Nepal-Pilger-Rundreise im Mustang-Himalaya

Himalaya-Abenteurer-Pilgerreise

Sri Lanka Pilgerreise

Pilgerreise zu Buddhas Lebensstationen, Nepal und Indien

Yoga & Vipassana im Himalaya

Achtsamkeit und Yoga-Flow in Kerala

Himalaya Pilgerreise

Tungnath, 3800m üNN


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Categories: Yoga-Reisen